Stadtteil der Zukunft - Jüchen Süd
Verfahrensbetreuung eines Städtebaulichen Wettbewerbs in der Tagegbaufolgelandschaft südlich des Jüchener Bahnhofs zur Entwicklung eines neuen klimaneutralen Stadtteils, Jüchen, 2023-2024
bK, in Zusammenarbeit mit planB Jürgensmann Landers Landschaftsarchitekten, Duisburg. Auftraggeber: Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler,


Konzeption, Aufgabenstellung und Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbsverfahrens.
"... und die immer wiederkehrende Suche nach einer möglichen Antwort auf die Frage: Wie baue ich eine Stadt weiter?" (Dr. G. Bonin, Vorstand Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler)
Keine Kommune war in den vergangenen Jahrzehnten so stark vom Tagebau Garzweiler betroffen wie Jüchen. Nahezu das gesamte Stadtgebiet südlich der Autobahn BAB 46 wurde durch den Tagebau beansprucht. Durch die Beendigung des Braunkohletagebaus und die Rekultivierung der Flächen entsteht jetzt Schritt für Schritt neuer Raum für landschaftliche und städtebauliche Entwicklungen. Dies sieht die Entstehung eines neuen Stadtteils in Jüchen südlich der Autobahn vor. Mit dem Wettbewerb galt es, Wohn- und Lebensraum für bis zu 3.000 Menschen auf einer Fläche von voraussichtlich rund 20 Hektar, eingebettet in einen 55 Hektar großen Landschaftsraum zu gestalten. Ziel ist ein neues Stadtviertel mit gemischter Nutzung und dem Fokus auf die Schaffung von durchmischtem Wohnraum, ein Stadtteil der kurzen Wege, der Klimaneutralität und eine hohe Lebensqualität vereint.
Der erste Preis von octagon Architekturkollektiv und Studio Erde Landschaftsarchitekten, lieferte einen ökologisch-nachhaltigen Vorschlag zum Umgang mit dieser Transformationslandschaft.